Zeit.

An Tagen springt Zeit wie Quecksilber
umher oder rollt wie Donner, schlecht
geht es sich auf Kugeln.
Aber mein Leben ist dies und die Zeit das.

Niemand erblickt den Anderen außer
im Spiegel. Spiegellos ist die Zeit. Ohne Bild
werden Sterben und Töten eins.
Der Blinde geht in Geleisen, lachend.

Ich, Mensch, was ich nicht habe, nehme ich mir.
Als ich fror, zog ich dem Bären das Fell aus,
aber sang auch
ohne Rechnung.

Einen Augenblick nur dauert Zeit,
meiner Augen Blick. Erinnerung ist ein Handwerk.
Ungeachtet der Blumen verdorrt Zeit
in Buchstaben, meine Reise
bemisst der Spiegel. Reibe den Spiegel
blank, denn Leben ist ohne Beginn,
jetzt, ohne Ende.

Natürlich ist Tanzen vergebens.

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