Und was ich dachte sei stark,
ist schwach, und was ich dachte sei schwach,
ist stark, und dennoch
glaubt das Schwache sich schwach, weil es das Starke stark glaubt,
und das Starke sich stark, weil es das Schwache schwach glaubt,
wie der Hund, der zubeißt, solange ihm niemand pfeift,
wie die Qualle, die im Sturm treibt, bevor sie im Sand vertrocknet.

Doch je unangreifbarer das Starke ist, desto empfindlicher
reagiert es auf Angriffe,
und je empfindlicher das Schwache, desto unangreifbarer bleibt es,
solange es treibt,
es sei denn, das Starke ließe sich gleichmütig treiben, unverwundbar stünde es,
so wie das Schwache verwundet zurückfiele, griffe es unbedacht an,
wie der Hund,
wie die Qualle.

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